Archive for Sorry!

Ich melde mich aus der Versenkung zurück

Hallo liebe Blogleser ,
ich bin s Jule ich weiß ich hab mich schon sehr lange nicht mehr gemeldet ich glaube viele kennen mich wahrscheinlich gar nicht mehr . Ich wollte eigentlich schon länger wieder etwas schreiben aber da ich umgezogen bin viel Schulstress hatte , meine Eltern sich getrennt haben und auch sonst viel neu ist hatte so Probleme in der neuen schule das ich jetzt wieder in meiner alten schule im Internat lebe . Ich froh das ich wieder bei meinen freunden bin und ich meine Eltern nicht ständig über den anderen sticheln höre . Ausserdem brauchte es auch total lang bis ich mein wordpresspasswort wieder fand und mein alter Panda ist auch weg 😦 ich hab jtz wieder einen neuen toll1999 aber ich muss sagen dafür das ich ungefähr 2 jahre lang kein panfu mehr gespielt habe hat sich nicht viel verändert es ist so als wäre ich gestern offline gegangen und heute wieder on . Der panfu eigene Blog steht im Grunde still das ist echt schlimm . Ich meine ich habe eine sehr schöne Kindheit mit panfu erlebt und ich möchte das es auch anderen so geht vielleicht später mal meinen Kindern und was muss ich sehen Stillstand . Ich bin mir nicht sicher ob ich mir oloko anschauen soll und ob ich darüber was schreiben soll . Ich würde gerne noch irgendwas schreiben ich weiß bloß nicht was . Habt ihr Ideen schreibt es in die Kommentare . Und noch was danke Karo ,dass du mich nachdem ich so lange nicht da war nicht rausgeschmissen hast hab lieben dank dafür :*. Meine alte e-mail funktioniert auch nicht mehr .

LG eure Jule

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Alles Gute nachträglich an Sea Girl; Wochenplanung für Woche vom 15.10. – 21.10.; Erkältung und Schulstress

Liebe Blogbesucher,

bestimmt ist einigen von euch schon aufgefallen, dass gestern hier keine Wochenplanung erschienen ist. Außerdem habe ich am Samstag vergessen, meiner Blogleserin SeaGirl hier zum Geburtstag zu gratulieren. Das tut mir echt leid, aber ich habe zurzeit echt viel in der Schule zu tun. Ich bin ja mittlerweile leider schon in der 10. Klasse, und obwohl ich voll viel lerne, bin ich zurzeit trotzdem schlecht in der Schule…. :S Wir haben dieses Jahr 16 verschiedene Fächer, schreiben derzeit voll viele Exen (nach 1 Woche Herbstferien, die hier in Bayern nächste Woche sind, kommen dann die Schulaufgaben, also die größeren, angekündigten Tests) und bekommen auch soo viele Hausaufgaben auf, dass ich es kaum noch schaffe. Ich habe das Gefühl, dass ich so schlecht wie ich jetzt gerade bin, noch nie in der Schule war. Die Tatsache, dass meine Schulkameradinnen über dieselben Probleme klagen, tröstet mich zwar ein wenig, bringt mir jetzt aber auch nicht viel weiter. Diese Woche ist der ganze Stress besonders schlimm, weil ich mich auch noch erkältet habe. Nein, ich habe mich nicht bei Ella’s Onkel Risotto angesteckt, keine Sorge. 🙂 Ich kann noch ganz normal reden und gehe sogar in die Schule. Eigentlich habe ich ja nur Schnupfen, was ja nicht so schlimm wäre, wenn ich Nachts schlafen könnte. Aber die letzten Nächte hatte ich so die Nase zu dass ich kaum Luft bekommen habe und tagsüber dann natürlich sehr müde war, was das Lernen ja auch nicht gerade erleichtert.

Naja, ich möchte euch jetzt nicht ewig volljammern, so eine Phase, in der man viel in der Schule zutun hat, kennt ja jeder. Und vor Weihnachten ist es erfahrungsgemäß am schlimmsten. Wer also in einer ähnlichen Situation ist: Einfach auf Weihnachten freuen, und keine Sorge, danach wird es meistens besser! 😉

Ich möchte damit jetzt auch nicht sagen, dass ich bis dahin gar nicht mehr bloggen werde oder so, aber wenn in dieser stressigen Vorweihnachts-Geschenkekauf-und-Lernzeit manche Artikel nicht ganz sooo pünktlich kommen und ich eure Kommentare auch nicht immer sofort beantworten kann, dann tut mir das echt leid, aber ich muss jetzt wirklich aufpassen dass ich dieses Jahr nicht durchfalle.. :S

Wie dem auch sei, ich wünsche Sea Girl hiermit jetzt erstmal alles alles Gute nachträglich zum Geburtstag! Tut mir wirklich leid, dass ich das nicht eher geschrieben hab!

Und hier natürlich noch die Wochenplanung: 🙂

Montag, 22.10. : Welttag des Stotterns; Geburtstag von PlanB-Sänger Benjamin Paul Ballance-Drew

Mittwoch, 24.10. : Tag der Bibliotheken

Donnerstag, 25.10. : Weltnudeltag; Geburtstag von Katy Perry

Samstag, 27.10. : Geburtstag von Kelly Osbourne

Sonntag, 28.10. : Zeitumstellung auf Winterzeit (-1h, also 1h zurückdrehen 🙂 ); Geburtstag von Julia Roberts; Tag der Briefmarke; Geburtstag von Anette Humpe

LG, eure Karo

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News von mir und viel mehr….

Salut liebe Blogbesucher,

euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass ich mich mehrere Wochen nicht gemeldet habe. Wahrscheinlich habt ihr euch deswegen keine großen Sorgen gemacht,weil Karo der Star des Blogs ist. Nicht dass ich jetzt neidisch wäre, ich finde es ja auch irgendwie gut so (fragt mich bitte nicht wieso). Na ja, ich will euch jetzt nicht lange langeweilen, sondern hier mal die Gründe meines Fehlens nennen.

 

Der wichtigste Grund ist wohl, dass ich vor 6 Wochen wegen meines Sprunggelenkes ins Krankenhaus musste.Der Talusknochen hatte sich vom Sprunggelenk gelöst und auf einen Nerv gedrückt. Ich hatte immer Schmerzen, wenn ich längere Strecken gelaufen bin und von alleine wollte der nicht wieder an die richtige Position. Deswegen musste ich operiert werden. Hat aber nicht lange gedauert, 40 Minuten mit Aufwachzeit unter Vollnakose. Ich konnte am Tag darauf wieder nach Hause, muss aber noch bis Donnerstag eine Schiene tragen und auf Krücken laufen. Und die ganzen Artz-, Kontroll-, Fäden zieh-, Lymp- und Krankengymnastik-Termine haben mich echt im Schacht gehalten.

 

Ein weiterer Grund ist, dass meine Freundin, die ein Jahr in meiner Stadt verbracht hatte, jetzt wieder bei ihr zu Hause ist in Hessen. Das sind fast 200 Kilometer von hier. Ich war da hin und weg, denn ich hab sie echt gerne. Ich hab geheult wie sonst noch was und es hat gedauert, bis ich das verarbeitet habe.

 

Noch ein Grund: Ich hab hier grade voll den Lernstress. Müssen meine Lehrer so doof sein und alle Klassenarbeiten noch vor den Ferien schreiben? Jetzt hab ich 5 Hauptfächer (Mathe, Deutsch, Englisch, Französicht und Mathe-Informatik). Allein in diesen Fächen muss ich zusammen 14 Klassenarbeiten pro Halbjahr schreiben. :0  Nicht noch dazu die Nebenfächer.Darin können auch noch je zwei Tests pro Halbjahr geschrieben werden. Und meine Pysiklehrerin zieht das eiskalt durch, nicht noch dazu jede Woche eine Hausaufgabenkontrolle. Und jetzt hab ich zwei Nebenfächer (Pysik und Geschichte) die ich so gar nicht kann. Noch dazu muss ich für den Literatur-Kurs noch für eine Rolle lernen. Das schlimmste an der Sache ist, das ich da gegen meine beste Freundin vorspielen muss. Und wie ihr ja auch sicher versteht, musste ich mich da echt reinhängen.

 

Aber unter all den schlechten Nachrichten hab ich auch noch eine Gute. Die lautet, dass meine Mathe und Französischarbeiten gut ausgefallen sind und dass ich bald Herbstferien habe. Da kann ich dann wieder bloggen was das Zeug hält. Ich brauche nur ein Thema. Habt ihr eine Idee, worüber ich schreiben könnte? Schreibt mir einfach eure Ideen als Kommentar. Ich bin schon gespannt. 😉

Bis dann, Eure Lala

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Praktikum, Traurigkeit, dunkle Wolken über der Pirateninsel, Urlaub u.v.m – ein langer Artikel

Liebe Blogbesucher,

heute ist mir aufgefallen, dass ich hier ja schon ewig keinen Artikel mehr über Panfu geschrieben habe. 😮 Warum, weiß ich selber nicht so richtig…. Die Tatsache, dass ich in letzter Zeit so wenig gebloggt hatte, fing ja eigentlich mit meiner Austauschpartnerin an… Danach hatte ich dann nochmal eine Woche richtig Stress in der Schule, aber warum habe ich in den beiden Wochen danach trotzdem so selten geschrieben?

In der Woche vom 16.7. – 20.7. hatte ich mein Betriebspraktikum. Wir wussten schon seit November, dass wir uns bei einer beliebigen Firma für ein Praktikum in dieser Zeit bewerben sollten. Ich hatte viel telefoniert und mindestens 50 Bewerbungen abgeschickt, doch wurde nirgends genommen. Entweder, die Leute erzählten mir gleich am Telefon, dass sie keine Praktikanten  nehmen würden, oder sie sagten, dass ich erstmal eine Bewerbung schreiben solle, dann würden sie weiter sehen. Egal, ob ich meine Bewerbungen dann per Post oder per E-Mail verschickte, es kam immer dasselbe dabei raus. Viele Firmen sagten mir ab, mit der Begründung, dass meine Bewerbungsunterlagen zwar gut seien, sie jedoch nur Praktikanten für einen längeren Zeitraum einstellen könnten. Oft bekam ich auch einfach gar keine Antwort. Wenn ich dann nochmal anrief, um nachzufragen, hatte ich meistens nur irgendwelche Sekretärinnen am Telefon, die mir erzählten, dass sie ja gerade leider gar keine Zeit für mich hätten, doch wenn ich keine Antwort auf meine Bewerbung bekommen hätte, dann habe das schon seinen Grund und es würde wohl leider nicht klappen.

Letztendlich machte ich mein Praktikum dann in derselben Firma, wo auch mein Stiefvater arbeitet, nämlich der Webasto SE. Das ist eine Firma für Dach-, Heiz- und Klimasysteme für sämtliche Fahrzeugtypen. Wenn ihr mehr über die Firma wissen wollt, könnt ihr euch ja die Website angucken. 😉 Anfangs war ich ein wenig skeptisch, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartete. Aber letztendlich war es eine tolle Erfahrung. 🙂 Ich war mit 5 anderen Praktikanten, darunter 4 Gymnasiasten und 1 Hauptschüler, in der sogenannten „Young Drive“-Abteilung, also der Abteilung, in der nur Mitarbeiter, die noch in Ausbildung sind, arbeiten. Die anderen Praktikanten als auch die ganzen Mitarbeiter waren alle voll nett. 🙂

Nur der Hauptschüler war ein wenig seltsam: Dienstag war ich mit ihm den ganzen Tag in der IT-Abteilung. Weil die Angestellten in dieser Abteilung gerade ziemlich viel zu tun hatten, konnten sie sich verständlicherweise nicht die ganze Zeit um uns kümmern. Wir saßen also meistens daneben und guckten zu, während der Mann vor dem Computer arbeitete und uns kurz erklärte, was er da machte. Ich hörte immer gut zu und versuchte, interessiert zu wirken, auch, wenn es am Nachmittag dann langsam langweilig wurde, den ganzen Tag nur daneben zu sitzen. Der Hauptschüler hingegen konnte nicht still sitzen, quietschte ständig mit seinem Stuhl rum und stellte dann so dumme Fragen wie: „Was macht der da hinten? Der telefoniert ja auf Englisch! Wieso das denn?“ Wie sollte sich der Programmierer denn neben so einer Nervensäge konzentrieren? Eigentlich sollten wir ja nur 1 Tag in der IT bleiben, einfach, um mal einen kleinen Einblick zu gewinnen. Der Hauptschüler erschien die Tage darauf jedoch nicht mehr im „Young Drive“-Büro, und als wir ihn dann mal beim Mittagessen trafen, erzählte er, dass er jetzt in der IT bleiben würde, weil es ihm dort so gut gefiel. Außerdem sagte er: „Ich konnte heute leider nicht mit euch Mittagessen, ich muss jetzt immer mit meinen neuen Kollegen essen, aber das is voll schwer für mich weil da muss ich mich ja immer so gut benehmen und so….“ Die anderen Praktikanten haben sich ständig über ihn lustig gemacht, vor allem über sein „Praktikum bei der AOH“, das er eigentlich bei der AOK gemacht hatte, von dem er uns oft erzählte. Ich habe grundssätzlich jetzt nichts gegen Hauptschüler, ich hab ja sogar eine Freundin die auf eine Hauptschule geht. Der Hauptschüler war ja eigentlich auch ganz nett, aber eben auch ziemlich dumm und nervig…. Als ich mit ihm in der IT war, wollte er auch gleich so freundlich sein und mir alles zeigen. Das is ja auch lieb von ihm, aber ich musste mich trotzdem ganz schön zusammenreißen, um nicht in lautem Gelächter auszubrechen, als er mir erklärte: „Also hier kannst du die Treppe hochgehen, da kommt man dann da hoch und von da hat man dann ne viiieel bessere Aussicht als von unten. Und hier is der Cola-Automat, das is gut denn jetzt weiß ich endlich, wo ich meine Cola kaufen kann….“ Die Leute aus der IT taten mir irgendwie echt leid, dass sie ihn die ganze Zeit am Hals hatten!

Den Rest der Woche verbrachte ich also mit den restlichen Praktikanten im „Young Drive“. Unsere Aufgaben bestanden vor allem darin, zu helfen, den „Tag der Ausbildung“, also sozusagen einen Tag der offenen Tür am Samstag vorzubereiten. Wir erstellten Hinweisschilder auf dem PC, druckten diese aus, laminierten sie und hängten sie auf, wir packten fast 600 Geschenktüten mit Werbegeschenken (ich weiß, das hört sich jetzt voll viel an, aber wenn alle zusammenhelfen, schafft man das schon 😉 ) und halfen am Freitag beim Aufbau. Darüber hinaus packten wir Bestellungen in Kartons und brachten sie zur Pforte, wir erstellten Werbeschilder und bekamen das Bestellsystem erklärt.

Am Montag hatten wir ein Bewerbertraining. Das war eigentlich für eine Realschulklasse bestimmt, aber wir Praktikanten durften trotzdem dabei sein. 😉

Die beste Aufgabe, die 2 andere Praktikanten und ich zugeteilt bekamen, war das „Streichen der neuen Bobbycar-Waschanlage für die Webastolinis“. 😀 „Webastolinis“ ist der Name der Kinderkrippe, in der Kinder von 1-3 Jahren von Mitarbeitern betreut werden, während ihre Eltern im Büro sind. Die „Bobbycar-Waschanlage“ war eine Art größere Hundehütte mit 2 Türen und 2 Fenstern, sodass man einmal hindurch fahren konnte. Nach dem Streichen würden darin noch alte Krawatten befestigt werden, und dann ging das Geschenk eben an die Kinderkrippe. 🙂

Wir sollten immer von ca. 9-15 Uhr in der Firma sein. Da ich immer bei meinem Stiefvater mitfahren konnte, war ich meistens schon um 8 Uhr da. Ich nutzte die eine Stunde immer, um im Intranet, also sozusagen einer internen Website der Firma, die nur von den Firmen-PC’s aufgerufen werden kann, mehr über die Firma herauszufinden. Ich sollte nämlich einen kleinen Fragebogen, den ich aus der Schule mitgebracht hatte, zu der Firma ausfüllen.

Nur Donnerstags war ich schon um 7 Uhr da, weil ich mit einem Azubi eine Verkehrszählung machen sollte. Jeden Tag war ein anderer Praktikant dran. Die Ergebnisse sollten zeigen, wie nötig es ist, zwischen dem Firmengelände und dem Parkplatz, der auf der anderen Straßenseite liegt, einen Zebrastreifen zu erstellen. Hunderte Mitarbeiter müssen jeden Morgen diese stark befahrene Straße überqueren, was natürlich nicht gerade ungefährlich ist.

Dafür, dass ich Donnerstags schon so früh anwesend gewesen bin, durfte ich Freitag bereits um 2 Uhr gehen. Eigentlich hätte ich ja am Donnerstag dafür früher gehen dürfen, aber ich hatte gefragt, ob es auch ok sei, wenn ich am Donnerstag bis 3 Uhr in der Firma bliebe und dafür am Freitag eher ginge, und die Webasto-Mitarbeiter waren einverstanden. Der Grund dafür war nicht, dass ich lieber ein längeres Wochenende haben wollte, sondern der, dass ich Freitag Nachmittag für gewöhnlich zum Tanzen gehe. Die nächste S-Bahn Station war nicht weit von der Firma entfernt. Da ich auch immer mit der S-Bahn nach Hause gefahren war, kannte ich den Weg dorthin bereits. Dadurch, dass ich wirklich bereits pünktlich um 2 Uhr die Firma verließ, hätte ich es eigentlich locker zum Tanzunterricht schaffen müssen. Blöderweise kam mal wieder die schlechte Organisation der Deutschen Bahn dazwischen. An einem großen Umsteigebahnhof war ein Notfalleinsatz, deshalb musste ja gleich alles lahmgelegt werden, und das für eine Stunde. Ich versuchte, mit dem Bus zur Tanzschule zu kommen, doch auch das ging leider völlig schief: Weil ich mich in der Gegend ja überhaupt nicht auskannte, rief ich meine Mutter an und fragte sie, von wo ich denn mit dem Bus losfahren müsse. Nachdem sie mich zuerst in die falsche Richtung geschickt hatte, stieg ich, als ich endlich an der richtigen Haltestelle angekommen war, auch noch in den falschen Bus ein und damit war das Tanzen an jenem Freitag wohl gegessen. So schien es mir jedenfalls, als ich im Regen ohne Schirm in dem kleinen Bushäuschen saß und wartete, dass mich mein Stiefvater, der nach meiner misslungenen Bustour mittlerweile auf dem Heimweg war, abholte. Letztendlich hatte ich dann doch noch Glück im Unglück, da meine Tanzlehrerin an jenem Freitag Abends eine andere Stunde vertrat und ich diese dann besuchen konnte. 🙂

Auch, wenn mir das Praktikum wirklich gefallen hat, muss ich sagen, dass ich doch lieber in die Schule gehe. Da fühle ich mich irgendwie…. wie soll ich sagen… sinnvoller eingesetzt. 😀 Obwohl das die Kinder, die jetzt durch die Bobbycarwaschanlage sausen können, bestimmt anders sehen würden. 😉

Jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich in der Praktikumswoche nicht gebloggt hatte: Ich wollte eigentlich einen Bericht über das Abenteuer „Amaluras Liebesgeschichte“, dass man in dieser Zeit wieder spielen konnte, schreiben. Leider erschien das Abenteuer aus irgendeinem Grund nicht in meinem Abenteuerbuch, sodass ich erst einmal das Panfu-Team um Hilfe bitten musste. So sehr sich das Panfu-Team auch beeilte, das Problem zu beheben, hat das natürlich doch ein paar Tage gedauert, sodass ich das Abenteuer zwar noch spielen konnte, aber aus irgendeinem Grund nicht mehr dazu kam, die Rätsellösung zu Ende zu schreiben. :/

Die Woche nach dem Praktikum, was von heute aus gesehen also letzte Woche war, war ich wieder in der Schule. Dienstag machten wir einen Ausflug ins KZ in Dachau. Dort schauten wir zuerst einen schwarz-weiß Film an und anschließend durften wir in 2er Gruppen die Ausstellung besichtigen. Jede 2er Gruppe bekam ein Arbeitsblatt, dass sie ausfüllen sollte. Anschließend wurden wir in 10er Gruppen eingeteilt, wobei jede 2er Gruppe den anderen 8 Leuten aus ihrer Gruppe kurz das Thema, das sie bearbeitet hatte, erklärte. Anschließend besichtigte jede 10er Gruppe mit einer Lehrkraft noch einmal ausführlich das Gelände. Ich hatte Glück, weil ich mit meiner Freundin in der Gruppe meiner Lieblingslehrerin war. ❤ Es ist wirklich schrecklich zu sehen, was damals mit den Menschen dort passiert ist. 😥 Die Leute, die in der Umgebung gewohnt haben, wussten oft ja noch nicht einmal, was genau in den KZ’s passierte, sie konnten es sich nur erahnen.

In den letzten Tagen habe ich dann auch fast nicht gebloggt, weil ich dazu nicht in der Lage gewesen war. Ich bin seit Mittwoch so traurig, dass ich zu fast gar nichts wirklich in der Lage war. Seit Mittwoch, 8:50 Uhr. Eigentlich ist es ja ziemlich gestört, wegen so etwas so traurig zu sein. Aber ich bin eben gestört. Ok, gestört ist jetzt vielleicht ein bisschen krass ausgedrückt. Sagen wir, ich bin eben anders. 😉 So anders, dass ich weine, weil ich meinen Mathelehrer vermissen werde.

Ich habe an meiner Schule 4 Lieblingslehrer. Bei 2 von ihnen wusste ich, dass sie gehen würden. Die eine war für ein Jahr und die andere nur für ein halbes Jahr an meiner Schule, weil sie noch Referendarinnen, also sozusagen noch in Ausbildung sind. Ich fand es zwar wirklich total schade, dass sie gehen würden, aber ich konnte mich damit abfinden. Bei meinem Mathelehrer jedoch hatte niemand damit gerechnet, dass er gehen würde. Er hatte schließlich schon an der Schule unterrichtet, bevor wir überhaupt in die 5. Klasse kamen, und jetzt bin ich in der 9. Er kam am Mittwoch rein und fing an: „Das ist jetzt unsere vorletzte Stunde, morgen ist dann eure letzte Stunde bei mir.“ Irgendjemand aus der Klasse meinte darauf: „Vielleicht bekommen wir sie ja nächstes Jahr wieder….“ Mein Lehrer unterbrach denjenigen jedoch und sagte: „Nein, denn ich gehe von der Schule.“ Plötzlich schauten ihn 28 Gesichter an, so erschrocken, als stünden sie vor einem Ailien. Manche schrien: „Was?!?!“, andere hatten einfach nur den Mund offen stehen. Ich gehörte zu denen, die versuchten, die Tränen in ihren Augen zu unterdrücken. Es waren zwar nur noch wenige andere so schockiert, dass es ihnen so ging wie mir, aber erschrocken war in diesem Moment wirklich jeder. Warum genau er geht, wollte er uns nicht sagen, er antwortete darauf nur mit: „Persönliche Gründe“….

Ich weiß, für die meisten ist es wohl sehr schwer vorstellbar, einen Lehrer zu vermissen. Aber er war einfach immer so nett zu uns und hat uns immer geholfen. Nirgends konnte ich bis jetzt so viel lachen wie in seinem Unterricht. Bei keinem anderen hatte ich in Mahte bis jetzt alles so gut verstanden. Ich könnte tausende Situationen aufzählen, aber da es schon halb sieben ist und der Blogartikel fertig sein muss, bevor ich in die Schule gehe, wähle ich nur ein paar Beispiele:

Einmal hatten wir ein besonders schwieriges Thema durchgenommen und sollten dann Aufgaben dazu machen. Fast alle meldeten sich, weil sie nichts verstanden, meine Freundin und ich schafften wenigstens noch den Anfang, kamen aber nach einiger Zeit auch nicht weiter. Kaum hatten wir aufgehört, zu schreiben, kam er sofort voll besorgt zu uns und fragte, ob alles ok sei und ob er uns nicht helfen solle. Helfen sah bei ihm dann so aus, dass er uns nicht gleich die Lösung sagte, sondern uns solche einfachen Fragen stellte, von denen wir uns danach dachten, dass wir darauf ja eigentlich auch selbst hätten kommen können:

Er: „Was müsst ihr denn machen, wenn ihr 2 Brüche addieren wollt?

Wir: „Sie auf den gleichen Nenner bringen.“

Er:  „Und wie macht man das?“

Wir: „Erweitern.“

Er: „Und mit was müsst ihr hier erweitern?“

Wir: „mit sin α“

Er: „Ja, also 😀 „

Einmal sollten wir eine Aufgabe rechnen, die er an die Tafel geschrieben hatte. Ich konnte seine Schrift nur dummerweise mal wieder nicht richtig lesen und dachte bei der einen Zahl, es sei eine 2. Ich begann also, zu rechnen, und am Ende der Aufgabe wunderten sich meine Freundin und ich, dass wir nicht dasselbe Ergebnis hatten. Wir versuchten natürlich, herauszufinden, woran das lag. Genau in dem Moment, in dem meine Freundin rief: „Das is ne 7 und keine 2, du Idiot! 😀 „, lief mein Mathelehrer hinter uns vorbei. Er ging daraufhin direkt zur Tafel und verlängerte den Strich von der 7, sodass diese eben mehr nach 7 aussah. 😀

Einmal hatten wir Schulaufgabe in der ersten Stunde. Ich wollte eigentlich extra pünktlich losfahren, hatte jedoch meinen Ordner zu Hause vergessen, sodass ich noch einmal zurück musste. Ich kam so 1-2 min nach Gong total fertig ins Klassenzimmer, weil ich so schnell mit dem Fahrrad gefahren war. Von jedem anderen Lehrer bekam man schon Ärger, wenn man an normalen Schultagen, also auch, wenn man keine Schulaufgabe schrieb, 5 sek. nach Gong erschien. Mein Mathelehrer hingegen schaute mich nur kurz an, lächelte und teilte dann weiter die Blätter aus, als sei nichts gewesen.

Ich werde ihn wirklich soooo sehr vermissen. Es ist wirklich kaum zu glauben, wie sehr einem 2 so einfache Worte weh tun können: „Ich gehe…“ Schlimmer als jedes Schimpfwort. 😦 😥 ♥

Ich habe Mittwoch und die darauffolgenden Tage viel geweint und fast nichts gegessen. Meine Freundin und ich hatten beschlossen, ihm einen Schokokuchen als Abschiedsgeschenk zu backen. Wir wussten, dass er Schokolade gerne mag, da er einmal einem Schüler als Strafaufgabe angedroht hatte, der Schüler müsse ihm eine Tafel Schokolade mitbringen, wenn er die Hausaufgaben nächstes Mal nicht dabei habe. (Auch das ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie nett er is: Andere verteilen Verweise und Strafaufgaben wie Sozialdienst und Nachsitzen. Und bei ihm? „Wenn dus nächstes mal nicht dabei hast, bekomm ich ne Tafel Schokolade! 😀 “ ♥) Außerdem hatte ich Donnerstags anlässlich der letzten Stunde bei ihm selbstgebackene Schokomuffins mitgenommen. Als ich ihm eines anbot, war er total begeistert.

Deshalb am Samstag also auch der Blogartikel, in dem ich euch nach einem Schokokuchenrezept gefragt hatte. Danke nochmal an alle, die eines in die Kommentare geschrieben haben! ♥ Ich habe mich letztendlich zwar für das Rezept von meiner besten Freundin entschieden, aber ich werde eure Rezepte natürlich auch noch ausprobieren! 😉

Heute sehe ich ihn dann das letzte Mal, da wollen wir ihm dann den Kuchen geben. Eigentlich wollten wir ihm ja schon gestern sein Geschenk, dass übrigens nicht nur aus dem Kuchen, sondern auch einem FC Bayern-Berni-Schlüsselanhänger (Berni ist ein Bär und das Maskottchen von FC Bayern) und einem „Ohne dich ist alles doof“-Kugelschreiber besteht, geben, aber da war er leider nicht da. Hoffentlich erwischen wir ihn heute. Und hoffentlich freut er sich!

Themawechsel

Nun möchte ich noch kurz zu meinem eigentlichen Blogthema kommen, nämlich Panfu. Es hat mich selbst total erschreckt, wie lange ich nicht mehr dort war. Und es hat mich total geärgert, die Hochzeit von Joshua und Amalura verpasst zu haben. Irgendwie habe ich wohl eine Gabe dazu, Hochzeiten auf Panfu zu verpassen, bei der Hochzeit von Nui und Tawui damals konnte ich nämlich auch nicht dabei sein. 😦

Als ich heute das erste Mal in dem neuen Rittersaal war, ist mir aufgefallen, dass dort auch wieder ein Kuhfellteppich liegt…. Wäre es nicht besser gewesen, den wegzulassen? Ich meine, ich will jetzt nicht abergläubisch klingen, aber was, wenn sich darin noch ein weiterer Kuhgeist verbirgt?

Rittersaal

Rittersaal

Im Panfu-Blog habe ich dann gelesen, dass über der Pirateninsel dunkle Wolken hängen würden. Als ich jedoch dorthin kam, war alles noch sonnig:

Pirateninsel

Pirateninsel

Bin ich irgendwie in ein Steinzeitpanfu verfallen, oder warum erscheinen bei mir alle Abenteuer immer erst viel später? Ist die Pirateninsel bei euch schon unter dunklen Wolken verschwunden? Wenn ja, mache ich mir langsam wirklich Sorgen….. 😦 Naja, zum Glück steht das Panfu-Team ja immer zur Hilfe bereit. 🙂 ♥ 😉

Themawechsel

Jetzt werde ich mich sowieso erst einmal für knapp 3 Wochen nicht auf Panfu blicken lassen, weil ich bis ca. 18.7. in Urlaub bin. Danach werde ich wieder öfter schreiben, viel, viel öfter!!! Das habe ich mir ganz fest vorgenommen. 😉 Bis dahin hoffe ich, dass mich meine Mitblogger wieder genauso toll vertreten wie die letzten Male. Macht’s gut! 🙂 ♥ Ich werde euch vermissen!

LG, eure Karo

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ja, ich lebe noch :)

Liebe Blogbesucher,

wie ich gerade in Lala’s letztem Blogeintrag und in den Kommentaren, die ich kurz überflogen habe (und später natürlich noch beantworten werde) gelesen habe, seid ich ja richtig verzweifelt, weil ich mich in letzter Zeit nicht so oft gemeldet habe. Das finde ich total rührend, normalerweise macht sich, mal abgesehen von meinen Eltern, nie jemand so große Sorgen um mich. ❤ Aber zu eurer Erleichterung: Mir gehts gut! 🙂 Tut mir wirklich leid, dass ich in den letzten beiden Wochen kaum zum Schreiben gekommen bin. 😦 Dafür gab es mehrere Gründe….

Eine wichtige Rolle spielte dabei wohl zum Beispiel der Besuch meiner Spanischen Austauschpartnerin. Ich habe mit ihr ja bis einschließlich letzten Samstag 2 Wochen ein Zimmer geteilt und muss sagen, dass das nicht immer einfach war. Nicht, dass ich sie nicht mögen würde, sie war ja immer nett zu mir und hat sich, als ich in Valencia war, auch gut um mich gekümmert. Aber allein die Tatsache, dass ich sie immer überall hinbringen und von dort natürlich auch wieder abholen musste, hat mich belastet, zumal wir beim Fahrradfahren immer nur sehr langsam vorangekommen sind und ich nicht gerade die Zeit für ewige Fahrradtouren hatte. Schließlich musste ich in den letzten Wochen noch einiges für die Schule tun. Da sie sich in der Zeit, in der wir bei mir zuhause waren, immer total gelangweilt hat, habe ich natürlich versucht, möglichst viel mit ihr zu unternehmen, was aber nicht immer ging, weil ich, wie gesagt, wirklich richtig Stress in der Schule hatte. Und als wäre es nicht schon schlimm genug, Schule und gute Versorgung meiner Austauschpartnerin unter einen Hut zu bringen, kamen dann auch noch die Probleme mit meiner Mama und meinem Stiefvater. Genauer gesagt gab es keine Probleme zwischen den beiden und mir, sondern zwischen ihnen und meiner Austauschpartnerin.

Diese Probleme begannen schon in der ersten Woche, in der Irene, also meine Austauschpartnerin, bei mir wohnte. In Spanien sind die das ja überhaupt nicht gewöhnt, dass man hier schon um 10 ins Bett geht. Dort wird um diese Uhrzeit meist erst abendgegessen. Meine Eltern haben gesagt, dass es schon ok ist, wenn es mal ein bisschen später, also halb elf oder höchstens elf Uhr wird, aber dann sollten wir wirklich schlafen, da wir ja früh wieder raus mussten. Damit wir um halb 8 aus dem Haus gehen konnten, musste Irene um viertel vor 7 ins Bad (sie wollte danach noch frühstücken, das lass ich, wenn ich alleine bin, vor der Schule immer weg 😉 ). Mein Stiefvater wollte um halb 7 ins Bad, also bin ich immer schon um 6 oder, wenn ich noch duschen wollte, sogar um viertel vor 6 aufgestanden.

Daran, dass wir um elf Uhr spätestens im Bett sein sollten, hielt sich meine Austauschpartnerin leider meistens nicht. Mal abgesehen davon, dass mir die Tatsache, zu wenig Schlaf zu haben, natürlich auch nicht gerade gut tat, regten sich meine Mama und mein Stiefvater richtig über den Schlafmangel wegen der Austauschpartnerin auf.

Hinzu kam dann auch noch, dass wir an einem Abend (ich glaube, es war Donnerstag) zum Public-Viewing mit den anderen Deutschen und deren Austauschpartnern in einer Gaststätte waren. Eigentlich sollten wir um 10 Uhr wieder zuhause sein. Obwohl wir schon um halb 10 losfuhren (ich allein hätte für den Weg 10-15 min gebraucht), kamen wir erst nach halb 11 an, da wir mit einer Freundin von mir und deren Austauschpartnerin zusammen gefahren sind und sich unsere Spanier auf der ganzen Fahrt über ihre schlechten Fahrradfahrkünste lustig gemacht und rumgetrödelt haben (ständig ist eine ins Gebüsch gefahren, dann mussten wir wieder stehen bleiben und warten, bis sie fertig gelacht haben, dann haben sie zum ersten Mal in ihrem Leben Glühwürmchen gesehen, die sie unbedingt fotografieren wollten, u.s.w.). Dadurch platzte meinen Eltern endgültig der Kragen, sodass wir am Sonntag dann das Endspiel Spanien gegen Italien nicht mit den anderen zusammen in der Gaststätte anschauen durften. Meine Austauschpartnerin brach in Tränen aus und heulte am Telefon ihren Eltern auf Spanisch die Ohren voll. Ich hab nicht jedes Wort verstanden, aber ich habe gehört, dass sie sich so allein und eingesperrt fühlt, dass sie ja nichts darf und so……

Außerdem hatten sich meine Eltern am Wochenende über sie geärgert. Wir waren Samstag Abend bei einer Freundin von mir zum Grillen eingeladen. Auch einige andere Klassenkameraden waren mit ihren Austauschpartnern eingeladen. Am Ende des Tages mussten wir schnell heimfahren, weil ein Gewitter aufzog und wir mit dem Fahrrad da waren. Irene wollte jedoch noch nicht heim und fing an, rumzuzicken. Als wir ihr dann endlich klarmachen konnten, dass so ein Gewitter gefährlich sei und wir heil zuhause angekommen waren, fragte sie uns, ob sie den Sonntag nicht mit Freunden verbringen könne. Dabei wusste sie genau, dass wir eigentlich einen anderen Ausflug mit ihr geplant hatten. Meine Mama und mein Stiefvater ließen sie letztendlich zu ihren Freunden, meinten dann jedoch zu mir, dass sie jetzt endgültig unten duch sei bei ihnen und dass sie ja überhaupt keinen Anstand habe.

In der darauffolgenden Woche kam dann auch noch der Abend, an dem sich alle Spanier am See verabredet hatten. Als sich der Himmel zuzog und ein Gewitter kam, fuhr mein Stiefvater mit dem Auto zum See, um Irene von dort abzuholen. Sie fing jedoch wieder an zu heulen und ihre Freunde legten sich dann auch noch mit meinem Siefvater an. Als das Gewitter richtig begann und es rund um den See schon laut donnerte und Blitze einschlugen, zog er sie einfach ins Auto und brachte sie heim. Ich war bei dieser Abholaktion zwar nicht dabei, aber nach dem, was mein Stiefvater erzählt hatte, schien es ja nicht so gut abgelaufen zu sein.

So verschlimmerte sich der Streit zwischen meinen Eltern und meiner Austauschpartnerin immer mehr. Das Problem war, dass ich mal wieder diejenige war, die zwischen 2 Stühlen saß, für nichts konnte und alles abbekam. Ich konnte beide Seiten gut verstehen:

Meine Austauschpartnerin wollte ihre Zeit in Deutschland genießen und Spaß mit ihren Freunden haben. Sie konnte nicht verstehen, warum sie nicht dabei sein durfte, wenn doch alle anderen das Endspiel gucken durften. Ihre Freunde durften ja auch später ins Bett gehen, was aber auch nur daran lag, dass die meisten anderen Deutschen ihren Austauschpartnern ein eigenes Zimmer anbieten konnten.

Meine Eltern hingegen machten sich Sorgen, dass meine schulischen Leistungen unter dem Schlafmangel leiden könnten. Zudem hatten sie für meine Austauschpartnerin ja die Aufsichtspflicht und hatten Angst, dass ihr etwas passieren könnte, wofür sie dann verantwortlich gemacht werden könnten.

Während die anderen am Tag des Abschieds alle in Tränen ausbrachen, war ich insgeheim froh, dass jetzt alles wieder sein würde wie gewohnt. Ich habe mich natürlich trotzdem mit einer langen Umarmung von ihr verabschiedet. Vielleicht höre ich ja doch nochmal etwas von ihr. 🙂

Letzte Woche wollte ich dann eigentlich  erstmal einen Artikel über das Abenteuer „Amaluras Liebesgeschichte“, dass ja wieder im Abenteuerbuch erschienen war, schreiben, doch leider funktionierte das Abenteuer bei mir nicht. 😦 Ich musste also erstmal das Panfu-Team kontaktieren. Wie man das von ihnen kennt, haben die das Problem natürlich innerhalb kürzester Zeit für mich gelöst gehabt (sollte das hier jemand vom Panfu-Team lesen, möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken 🙂 ❤ ). Ich hatte dann auch schon angefangen, die Abenteuerlösung auf meiner Seite „Rätsellösungen“ zu veröffentlichen, bin allerdings nicht weit gekommen, weil letzte Woche wohl eine der schlimmsten Schulwochen des Jahres war. Bis einschließlich Donnerstag haben wir jeden Tag ungefähr 2 Exen geschrieben und dann auch nochmal genausoviele rausbekommen. Zudem musste ich gut mitarbeiten und wurde in einigen Fächern auch nochmal ausgefragt, da ich es auch dieses Jahr mal wieder geschafft hatte, am Jahresende in allen Fächern auf der Kippe zu stehen. Das schlimmste war jedoch Chemie. Da verstehe ich nämlich immer gar nix und stand letztendlich auf 4,6. Mama war dann extra noch bei meiner Chemielehrerin in der Sprechstunde. Die hat gesagt, dass sie mir, wenn ich gut mitarbeite, vielleicht noch ne 4 geben kann. Auch wenn ich so gut wie gar nix checke, habe ich jetzt mal überall mein Bestes gegeben und hoffe, dass es für eine 4 gereicht hat.

Ich hoffe, ihr versteht, dass ich mich die letzte Woche in der Schule nochmal richtig reinhängen musste, es ging schließlich darum, ob ich durchkomme oder nicht (ich glaube und hoffe aber mal schon, dass es geklappt hat). Die nächsten Wochen sollte es jetzt aber echt endlich mal wieder besser werden, da am Donnerstag ja Notenschluss war und ich nächste Woche zudem mein Betriebspraktikum habe und gar nicht in der Schule bin. Aber ich wollte mich trotzdem nochmal bei euch bedanken! Ich fand das wirklich total süß, dass ihr euch alle solche Sorgen macht! Ich hatte damit nicht gerechnet und werde mich in Zukunft, wenn ich irgendwann wieder mal unangekündigt so viel Stress haben sollte und ich nicht viel Zeit zum schreiben habe, wenigstens mal kurz melden um euch Bescheid zu geben, was los ist. 🙂 Danke auch an meine Mitblogger, die mich in dieser Zeit so gut vertreten haben! Ihr seid die Besten! 🙂

LG, eure Karo

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